APEAL, der Verband der europäischen Weißblechhersteller, freut sich, Ihnen die zweite Ausgabe seines neuen Magazins „Steel for Packaging Update“ zu überreichen.
Highlights der zweiten Ausgabe sind ein Interview mit Julian Carroll, dem Managing Director von EUROPEN, der europäischen Organisation für Verpackung und Umwelt (European Organization for Packaging and the Environment), der schildert, welche Themen rund um Verpackungen in den kommenden Jahren auf der Agenda stehen werden; ein Überblick über das ehrgeizige ULCOS-Projekt (Ultra–Low Carbon Dioxide Steelmaking), der größten Initiative der Stahlindustrie zur Senkung von CO2-Emissionen und zur Eindämmung des Klimawandels; die neuesten Zahlen zum Recycling von Weißblechverpackungen, die belegen, dass in Europa mittlerweile 71% aller Stahlverpackungen recycelt werden – mehr als alle anderen Verpackungswerkstoffe, sowie eine Einführung in das deutsche Recyclingsystem. Außerdem beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe damit, welche umfassenden Auswirkungen die kontinuierlichen Verpackungsstahlinnovationen in verschiedenen Marktsegmenten haben und wie sie es Markenartikelherstellern ermöglichen, Wettbewerbsvorteile zu erzielen und gleichzeitig die Anforderungen an die ökologische Nachhaltigkeit zu erfüllen.
Wir hoffen, dass Sie Steel for Packaging Update mit relevanten Informationen versorgt und dabei unterstützt, die Themen anzugehen, mit denen Sie sich tagtäglich beschäftigen. Um sicherzugehen, dass unser Newsletter Ihre Erwartungen und Bedürfnisse erfüllt und interessante Informationen für Sie bereit hält, möchten wir Sie bitten, uns Ihre Meinung zu unserem Magazin zu sagen. Wie relevant sind die Themen dieser Ausgabe und zu welchen Themen würden Sie gerne in der Zukunft mehr erfahren? Wir freuen uns, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit nehmen, um unseren Online Fragebogen auszufüllen. Als Dank erhalten Sie eine CD mit Musik Ihrer Wahl. Näheres hierzu finden Sie auf www.apeal.org/feedback-de
Hugo Loudon,
Präsident von APEAL

Frankreich hat den Weg für ein Umweltkennzeichnungssystem für Produkte des Massenmarkts bereitet. Das „Grenelle I“-Gesetz, das im August 2009 verabschiedet wurde, formuliert das Recht des Verbrauchers auf exakte, objektive und vollständige umweltrelevante Informationen zu allen Aspekten eines Produkts und seiner Verpackung. In einer Abstimmung wurde im Juni 2010 die Ratifizierung des „Grenelle II“-Gesetzes beschlossen. Dieses Ausführungsgesetz wird grundlegende Änderungen mit sich bringen, z.B. den Wechsel von einer freiwilligen zu einer verbindlichen Kennzeichnung. „Grenelle II“ hat auch festgelegt, dass die Einführung des Kennzeichnungssystems auf den 1. Juli 2011 verschoben wird. Vorgesehen ist eine Erprobungsphase von mindestens einem Jahr. Das Ergebnis dient als Grundlage für die Entscheidung, ob eine Umweltkennzeichnung auf breiterer Basis eingeführt werden soll.
Aufgabe der ISO TC122 SC4-Arbeitsgruppen ist die Entwicklung internationaler Normen für Verpackung und Umwelt auf Basis der bestehenden CEN-Normen (EN13427 bis EN13432) sowie der in Asien gültigen technischen Spezifikationen. Das zweite Meeting fand im Juni 2010 in Peking statt. Unter den Teilnehmern war APEAL-Experte Jean-Pierre Taverne im Auftrag der World Steel Association. Die Aufgabenliste wurde erweitert und umfasst nun die Entwicklung von Normen für allgemeine Anforderungen, Optimierung / Vermeidung von Abfällen, Wiederverwendung, Rohstoffrecycling, Energierückgewinnung, industrielle Kompostierung und anaerobe Zersetzung.
EUROPEN (European Organization for Packaging and the Environment) ist eine Industrie- und Handelsorganisation, die für alle Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Interesse an Verpackungen und verpackten Produkten offen ist. EUROPEN vertritt die Belange der Wertschöpfungskette in Bezug auf die Themen „Verpackung“ und „Umwelt“.




APEAL ist das Sprachrohr der führenden Weißblechhersteller in Europa. Als Hersteller des europaweit meistrecycelten Werkstoffs und als bedeutender Arbeitgeber in der EU möchten wir mit aktuellen, für die Verpackungsbranche relevanten Themen alte und neue Leser ansprechen.
Die Abfallbeseitigung fällt in Belgien in die Zuständigkeit der drei Regionen – Flandern, Wallonien und Brüssel. Diese verständigten sich 1996 auf ein Kooperationsabkommen, um eine konsequente Umsetzung der Wiederverwertungs- und Recyclingvorgaben der EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle zu gewährleisten. Das Abkommen erlaubt jeder Region, ihre allgemeine Abfallwirtschaftsstrategie selbst festzulegen. Dieser einserseits strukturierte, aber andererseits auch flexible Ansatz hat sich bestens bewährt, so dass Belgien derzeit in Europa bei der Recyclingrate auf Platz 1 liegt.
Ich rechne mit einer größeren Zahl von Vorlagen, die sich inhaltlich mit dem Klimawandel und den damit verbundenen Kosten beschäftigen. Das Europäische Parlament dürfte sich verstärkt mit dem Konzept einer EU-CO2-Steuer befassen. Weitere Themen werden die Abfallvermeidung durch verändertes Verpackungsdesign sowie die Minderung des Energieverbrauchs durch



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